Bewegung ist meine Berufung, mein Beruf und mein Hobby!

Ich bin Physiotherapeutin und treibe in meiner freien Zeit viel Sport.

  • Was ist Bewegung?
  • Wie entsteht Bewegung?
  • Wie wird Bewegung gesteuert?
  • Welche Bewegungen machen krank oder warum macht keine Bewegung krank?
  • Wie kann ich einseitigen Bewegungen gezielt etwas entgegensetzen?

Das Wissen und die Fähigkeiten, die ich mir über die intensive Beschäftigung mit diesen Fragen angeeignet habe, gebe ich mit Freude und Begeisterung an meine Studenten an der Charité in der Physiotherapie weiter.

Als Dozentin unterrichte ich an der Gesundheitsakademie der Charité in Berlin, Abteilung Physiotherapie.

  • PNF (ein neurologisches Behandlungskonzept)
  • Angewandte Biomechanik und Physik.

Ich biete neben meiner praktischen Tätigkeit als Physiotherapeutin auch Kurse und Vorträge an, die als Reihe im Rahmen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements und als Einzelveranstaltung gebucht werden können. Konzepte zur Durchführung schneide ich individuell auf Ihre Vorstellungen zu.

Ich bin ausgebildet in:

  • Krankengymnastik
  • Manueller Therapie
  • PNF
  • Manueller Lymphdrainage
  • Atemtherapie
  • Kinesiotaping
  • Triggerpunkt Behandlung
  • Akupressur

Wie entscheide ich, wie ich wann was behandle?

  • eine mechanische Gelenkblockierung oder Muskelbeschwerden: dann behandle ich mit manueller Therapie (MT)
  • ein falsches Bewegungsmuster: dann wähle ich die Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF)
  • eine Muskelschwäche oder, -dysbalance: dann ist Krankengymnastik (KG) die richtige Therapie
  • eine Schwellung durch ein Trauma oder ein Lip- oder Lymphödem: dann hilft die manuelle Lymphdrainage (MLD)
  • ein Atemproblem durch eine chronische oder akute Atemwegserkrankung z. B. Bronchitis, Asthma, Emphysem, Pneumonie, dann wende ich die Atemtherapie an

Oft werden die einzelnen Therapien auch miteinander kombiniert.

Krankengymnastik oder KG

Der Patient führt auf Anraten eines Arztes gezielt Übungen gegen seine Beschwerden aus. Der Physiotherapeut (früher: Krankengymnast) leitet die Übungen an. Ziel ist es, durch regelmäßige Übung die Muskeln dauerhaft zu stärken, die durch mangelnde oder unausgewogene Bewegung geschwächt sind.

Manuelle Therapie oder MT (manus lateinisch - die Hand)

In der manuellen Therapie bleibt der Patient passiv, und der Therapeut arbeitet mit seinen Händen. Gelenke, Muskeln und Nerven werden als funktionale Einheit verstanden und durch Druck, Streichen oder Klopfen stimuliert. Einrenken und Massage sind die bekanntesten Formen der manuellen Therapie.

Propriozeptive (Eigenwahrnehmung) Neuromuskuläre (Verbindung von Nerven und Muskeln) Fazilitation (Erleichtern) oder PNF

Das Konzept PNF korrigiert Störungen der Bewegungsfunktion durch gezielte taktile, visuelle und akustische Reize (anfassen, sehen, hören) und stellt die gesunde Funktion wieder her. PNF ist geeignet für Symptome, die aus langer Bettlägerigkeit, andauernder Schmerzschonhaltung oder einen Schlaganfall resultieren.

Manuelle Lymphdrainage oder MLD

Das Lymphsystem ist das Abwassersystem des Körpers, die Lymphknoten die „Klärwerke“. Die Abflusskapazität kann durch Lymphdrainage verzehnfacht werden. Entsorgt werden dabei Stoffwechselabbauprodukte aus der Muskelaktivität, Zelltrümmer aus dem Regenerationsprozess oder Entzündungsmediatoren aus entzündlichen Prozessen. Werden während einer Operation Lymphknoten beschädigt, kann es zu Abflussstörungen kommen, die dann lebenslang durch MLD behandlungsbedürftig bleiben. Die Lymphdrainage kann mit Kompressionsstrümpfen, -strumpfhosen und -armstrümpfen kombiniert werden.

Atemtherapie

Die Atemtherapie ist geeignet für akute und chronische Atembeschwerden wie Bronchitis, Asthma, Emphysem und Pneumonie. Symptome sind das Gefühl des Patienten, nicht genug Luft zum Atmen zu bekommen oder einen zu engen Brustkorb zu haben. Anzeichen für Erkrankungen, bei denen die Atemtherapie helfen kann, sind ein Hüstel- oder Räusperzwang, weil der Hals verschleimt ist oder weil sich Schleim in den Bronchien gesammelt hat, der nicht abgehustet werden kann. Bei diesen akuten und chronischen Erkrankungen sind neben der Lunge und den Bronchien die Atemmuskeln, d. h. das Zwerchfell und die Zwischenrippenmuskeln, betroffen, die dann ihrerseits zu Beschwerden führen können.

Die Atemtherapie verbessert den Gasaustausch, indem sie mehr Sauerstoff in den Körper bringt und das Abatmen des Kohlendioxyds unterstützt. Festsitzender Schleim wird gelöst und kann abgehustet werden. Das Atemvolumen nimmt durch die Lockerung der Atemmuskeln zu und der Brustkorb wird beweglicher. Die Atemtherapie arbeitet mit thermischen (kalt/ heiß) und/oder mit mechanischen Reizen (meist Schmerzreiz).